Droht uns ein Atomkrieg?
- Alan P. Stern
- vor 13 Stunden
- 2 Min. Lesezeit
Für die USA und Israel ist die Nutzung von Atomwaffen leider seit Jahrzehnten eine ernsthaft in Betracht gezogene Option. Nun führen diese beiden Atommächte einen Krieg gegen ein nichtatomares Land – und verlieren.

Ich werde mich kurzfassen.
Die USA verlegen ihre Spezialkräfte, die etwa 10.000 Soldaten umfassen, in den Nahen Osten. Alle Militärexperten sind sich einig: Ein Versuch, iranisches Territorium mit zehntausend Mann einzunehmen und zu halten, wäre selbstmörderisch. Was also soll das?
Lassen wir zwei und zwei zusammenzählen.
Erstens macht eine Landung auf einer der iranischen Inseln im Persischen Golf oder auf dem iranischen Festland keinen Sinn.
Zweitens ist eine Niederlage für Israelis und Amerikaner inakzeptabel.
Drittens haben die Amerikaner und Israelis mit ihrem Überfall und Beschuss der Zivilbevölkerung bewiesen, dass ihnen das Leben der Iraner nicht viel wert ist – oder zumindest nicht im Verhältnis zu ihren Kriegszielen.
Wenn wir all dies berücksichtigen, gibt es ein Szenario, das aus ihrer Sicht militärisch naheliegend sein kann und über das niemand spricht: einen bevorstehenden Angriff mit Thermonuklearwaffen auf die unterirdischen militärischen Anlagen und die Streitkräfte im Iran. Direkt nach einem solchen Angriff wäre der Einsatz von Bodentruppen in der Straße von Hormus plötzlich nicht mehr unsinnig.
Sind die Entscheider in Washington, D.C., und Jerusalem zu einem solchen Verbrechen fähig? Ich befürchte, dass dies nicht ausgeschlossen werden kann.
Es wird uns zunehmend deutlich, dass ein schneller und friedlicher Ausgang dieses Krieges ein Wunder wäre. Wenn man nichts tun kann, um ein Wunder herbeizuführen, bleibt einem ohnehin nur das Gebet. Wir sollen ab sofort in dieses Gebet die Bitte und den Ruf einschließen: „Gott, beschütze die Iraner und uns alle vor einem Atomkrieg!”





























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