Häufig gestellte Fragen

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Was bedeutet Continentia?


Continentia ist ein lateinisches Wort und bedeutet Genügsamkeit. In der Welt der knappen Ressourcen, auf einem Planeten, der mehreren Milliarden Menschen ein Zuhause bieten muss, ist Genügsamkeit unsere einzige Chance auf Überleben. Sie bedeutet, dass wir nur das verbrauchen, was wir wirklich zum gesunden und erfüllten, menschenwürdigen Leben benötigen. Sie bedeutet einfache Lebensweise in der Harmonie mit der Natur und einen verantwortungsvollen Umgang mit allen natürlichen Ressourcen.




Wer steht hinter der Initiative „WIR wollen Frieden“?


Diese Vision hat Alan P. Stern in seinem Buch „Redesigning Civilization, Wie erschaffen wir die westliche Zivilisation neu?“ aufgestellt.

Zum Auftakt des G20-Treffens im Jahr 2021 hält die ganze Welt, Menschen in allen Ländern, um zwölf Uhr ihrer lokalen Zeit für eine Minute inne, um an den Frieden zwischen allen Menschen auf unserem Planeten zu denken.

Das normale Leben wird für eine Minute angehalten und alle in beliebiger Form, zusammen oder einzeln, werden den Gedanken ausschicken, dass wir in Frieden leben können. Eine Welle des menschlichen Wollens geht um den Globus. Das ist das Ziel: einfach, erreichbar und trotzdem eines, das die Welt verändern wird.

Das wird die Kräfte der Vernunft und des Mitgefühls überall in der Welt stärken und den Politikern in unseren Ländern eindrucksvoll den Weg zeigen. Damit stärken wir die neue, die Aktive Demokratie.

Wer bereitet dieses Ereignis vor? Wer leitet die Aktion? Noch niemand. Die Initiative wird ihre ganze Kraft erst dann entfalten, wenn sie basisdemokratisch bleibt. Nehmen SIE es in ihre Hand!




Was ist die Balashram Schule, für die Sie Spenden sammeln?


Ihre Spende geht direkt an das Konto der gemeinnützigen Organisation Hand in Hand mit Hauptsitz in Wien (www.handinhand.at). Sie hat sich zum Ziel gesetzt, den Ärmsten der Armen, den Unterprivilegierten, den Notleidenden und den Kindern in strukturschwachen Gebieten in Nordosten Indiens zu einem besseren Leben zu verhelfen.

Wenn Sie nur einmal in einem der Dörfer in Odisha gewesen wären und eins der dort teilweise im unbeschreiblichen Elend lebenden Kindern getroffen hätten, wüsten Sie, dass die Balashram Schule ihre einzige Chance ist. Sie gibt diesen Kindern eine gute Ausbildung, Erziehung und ein Zuhause.

Die durch Spenden finanzierte, staatlich anerkannte Schule mit Internat zählt derzeitig 560 Schüler. Sie werden dort mit 2-3 Jahren aufgenommen, erhalten eine Ausbildung, werden auf verschiedene Berufe vorbereitet, nicht wenige von ihnen besuchen im Anschluss eine Hochschule.

Darüber hinaus ist die Schule ein Beispiel für fortschrittliches ökologisches und gesellschaftliches Denken: für die harmonische Koexistenz mit der Natur, das harmonische Miteinander in der Gesellschaft und die harmonische Entwicklung der jungen Menschen.





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Was bedeutet Aktive Demokratie?


Aktive Demokratie bedeutet, gemeinsam nach demokratischen Spielregeln zu handeln, um gemeinsame, demokratisch festgelegte Ziele zu erreichen. Dazu muss man die Demokratie von ihrem Sockel herunterholen und als eine Grundregel unseres Handelns in der Gemeinschaft benutzen. Der Ausgangspunkt der Aktiven Demokratie ist das Verständnis der Verantwortung.
In der Aktiven Demokratie kommen die verantwortungsvolle Einstellung der Bürger, die konsequent gelebten demokratischen Regeln und die Organisationsform für das neue Engagement (die Gemeinden) zusammen. Diese Art der gelebten Demokratie ist eine wichtige Voraussetzung für die Neugestaltung unserer Länder und letztendlich auch unserer Zivilisation. Weil sie in dem politischen System fest verankert sein muss, wird sie auch ein formelles Organ brauchen: das Parlament der Gemeinden. Wenn Sie das Thema interessiert, verweisen wir auf das Buch von Alan P. Stern „Redesigning Civilization, Wie erschaffen wir die westliche Zivilisation neu?“




Was ist die Buchreihe „Universum im Inneren“?


Die wichtigste Kausalkette, die unser Leben heute bestimmt, fängt mit dem Welt- und Menschenbild an. Daraus resultieren zwangsläufig die Zerstörung der intakten Natur, die Verflachung der Kultur und zunehmender Egoismus, der die Gesellschaft zersetzen kann. Wir als Einzelne und wir als Gesellschaften werden (betäubt vom Versprechen eines mühelosen und unterhaltsamen Lebens) auf versteckte Weise von unserem Hochmut und von der Gier gelenkt. Am Ende dieser Kausalkette steht der Untergang der Zivilisation nach westlichem Modell.

Diese fatale Verkettung kann man nur an ihrer Quelle durchbrechen: Wir brauchen ein neues Verständnis der Welt und des Menschen. Dieses Verständnis existiert bereits und ununterbrochen seit Jahrtausenden. Wir haben es nur in unserer Arroganz als unwichtig aus unserem gemeinsamen Leben verbannt. Die Bücher der Buchreihe „Universum im Inneren“ vermitteln uns dieses Verständnis. Es sind wichtige Bücher der fernöstlichen Philosophen, Yogis und spirituellen Meister.

Spiritualität wird im Westen gänzlich anders verstanden als in Indien und den anderen asiatischen Zentren des alten Wissens über die Seele. Dort ist sie etwas Praktisches und Nüchternes. Sie ist die Kunst eines glücklichen und erfüllten Lebens und die Wissenschaft der Entwicklung des Individuums, die in seinem inneren Universum stattfindet.

Diese praktische Spiritualität bedeutet, zunächst bewusst eine Beziehung mit seinem eigenen Selbst aufzubauen. Dafür muss man seine Aufmerksamkeit – konzentriert und wiederholt – nach innen richten und nutzt dazu Methoden, die aus der systematisch aufgearbeiteten Erfahrung unzähliger Meister und Mystiker über Jahrtausende entwickelt und perfektioniert wurden. Die Methoden und Techniken der praktischen Spiritualität führen jeden ernsthaft nach innerer Reife suchenden Menschen unfehlbar zu Vollkommenheit und Erfüllung. Sie bringen ihm ein profundes Verständnis von sich selbst und der gesamten Schöpfung sowie Glück und Frieden.

Die praktische Spiritualität schließt das Verständnis der Natur als Gotteswerk und des Lebens als etwas Heiliges ein, ist also ein Gegenentwurf zum unreflektierten Egozentrismus. So verstandene Spiritualität nimmt das Ich aus dem Zentrum des Universums und stellt den Schöpfer auf den frei gewordenen Platz. Sie bedeutet also eine kopernikanische Revolution, eine grundsätzlich andere Einstellung zur Welt: das Anerkennen dessen, dass es etwas Wichtigeres, Heiligeres als uns selbst gibt, dass wir die Welt nicht besitzen, dass wir in ihr nur Mieter sind, als Mieter bestimmte Pflichten haben und uns an bestimmte Regeln halten müssen.

Diese praktische Spiritualität kann also dazu beitragen, dass wir unsere selbst gemachten Probleme lösen: die Zerstörung der Natur, den Egoismus in der Gesellschaft, die Verflachung der Kultur.




Was verstehen Sie unter Hygiene des Geistes?


Hygiene des Geistes bedeutet, alle aufkommenden Gedanken und Emotionen bewusst zu beobachten. Der große Vorteil dieser Methode ist, dass man viele dieser Gedanken verwerfen kann, weil sie falsch oder unnötig sind. Wir werden, was wir denken. Das verändert unsere Interaktionen mit anderen Menschen entscheidend, weil wir nicht mehr aus der Position des verletzten Selbstwertgefühls oder maskierten Geltungsbedürfnisses handeln und kommunizieren. Wir erlangen inneren Frieden und verbreiten Frieden. Ebenfalls kann man, wenn man es möchte, viele der Impulse, die uns über unsere Sinnesorgane erreichen, einer Kategorisierung unterziehen: Will ich reagieren oder nicht? Ist das etwas Gutes oder würde es meinen Geist verunreinigen? Das ermöglicht uns, bewusst, mit unserem Verstand auf die Botschaften aus der Außenwelt zu reagieren oder es zu lassen. Das Wort Hygiene passt zu diesem Vorgehen sehr gut, weil sonst sehr viel Schmutz und Ideen, die uns nicht guttun, in unserem Geist landen. Entweder man (denkt, man) ist das Denken und die Emotionen oder man beobachtet sie, ist also der Beobachter. Entweder definiert man sich als die Summe seiner Gedanken, Emotionen und Gefühle und wird mit ihnen hin und her getrieben oder man ist Herr über das, was in seinem Geist passiert. Die Hygiene des Geistes ist nur in dem letzten Fall möglich. Die Hygiene des Geistes macht auch den Unterschied zwischen Sklaverei und Freiheit, zwischen dem Zufall und einem konstruktiven Betrag für die Gemeinschaft. Die anderen Aspekte der Hygiene des Geistes sind moralisches Handeln und ernsthaft praktizierte Meditation. Wenn Sie das Thema interessiert, verweisen wir auf das Buch von Alan P. Stern „Redesigning Civilization, Wie erschaffen wir die westliche Zivilisation neu?“




Was bedeutet Denken in Systemen?


Unser Denken ist linear. Wir denken in logischen und chronologischen Sequenzen. Diese Art zu denken bestimmt völlig unser Bild der Welt und unser Handeln. Ereignisse, die nicht einer linearen, kausalen Kette folgen, betrachten wir als unlogisch und blenden sie bei unseren Entscheidungen aus.

In Wirklichkeit gibt es bei jedem Ereignis meist mehrere Ursachen und mehrere Wirkungen. Es ist nicht so sehr die Menge an Ursachen und Wirkungen, die zu der Komplexität der Welt führt, sondern ihre Wechselwirkungen. Sie machen das Verständnis der Realität so schwierig. Die Welt ist unendlich komplex und unsere lineare und sequenzielle Herangehensweise meistens unzulänglich.

Das systemische Denken fällt uns sehr schwer. Es ist ein Denken in Strukturen, in Modellen und in Beziehungen, in Funktionen, in Veränderungen und in Wirkungen. Es erfordert den gleichzeitigen Blick auf das Ganze und auf das noch größere Ganze. Man nennt diese Art Denken deswegen auch holistisch. Es ist sehr hilfreich, Systeme als Zeichnungen darzustellen; Beziehungen, Wechselwirkungen, Hierarchien und Resultate werden dadurch auf einen Blick ersichtlich, weil sie gleichzeitig und nicht sequenziell betrachtet werden. Das systemische Denken schließt immer die Offenlegung der geteilten Bilder, Überzeugungen und Annahmen (bei nicht denkenden Systemen ihrer Funktion) ein. Wir müssen uns klarmachen, woran wir glauben, sonst werden wir mit Windmühlen kämpfen, wenn wir etwas im System verändern wollen. Das Sichtbare und das Unsichtbare, die Dinge und die Kultur sollten bei sozialen Systemen immer zusammen betrachtet werden.

Wenn wir beim Nachdenken anstelle der linearen die systemische Methode anwenden, kommen wir meistens zu anderen Ergebnissen. Die Welt unterliegt zwar dem Gesetz der Kausalität, das bedeutet aber nicht, dass die Ursache vor unseren Füßen liegen muss: Sie kann von Faktoren abhängen, die verborgen oder zeit- und raumversetzt sind. Meist resultiert sie nicht aus einem konkreten Ereignis, sondern aus den Interaktionen sehr vieler Elemente und (bei sozialen Systemen sehr oft) aus den Regeln, die man für diese Interaktionen aufgestellt hat. Sie kann aus den Regeln eines Systems resultieren, das deutlich größer ist als das, das wir im ersten Moment betrachten. Das ist besonders wichtig, wenn wir den Grund für eine Entwicklung suchen, den Schuldigen für eine prekäre Lage ausmachen möchten. Damit ist es für unser Zusammenleben in der Gesellschaft von zentraler Bedeutung: Beim Nachdenken über unsere Probleme ist die wirkliche Ursache selten die, die wir auf den ersten Blick sehen. Analyse ohne Synthese ist in komplexen Systemen blind.

Hinter jeder Komplexität liegt Einfachheit. Zunächst entsteht jede Komplexität aus vielen Einfachheiten, die miteinander auf vielfältige Weise interagieren. Aber auch auf der Ebene des gesamten Systems gibt es eine Einfachheit des höheren Grades, die das Verhalten des Systems gut genug erklärt. Sie liefert uns den Hinweis auf den Zweck, den das System verfolgt. Das Resultat des Denkens in Systemmodellen soll immer sein, diese Einfachheit sichtbar zu machen.

Einfache Systeme kann man zu verbessern versuchen, indem man etwas in dem System verändert, das Resultat beobachtet und Schlüsse zieht, um weitere Veränderungen oder Modifikationen vorzunehmen. Das ist die Methode, wie wir lernen. Bei komplexen Systemen versagt sie meistens, bei den sozialen Systemen sogar ganz besonders oft. Es ist leider genau die Art und Weise, wie unsere Regierungen handeln.

Die Methode, mit der man komplexe Systeme effektiv und geplant verändern kann, heißt Design, Gestaltung. Weil man durch das Verändern der Regeln für einzelne Interaktionen zwischen den Bestandteilen keine kontrollierte Veränderung des gesamten Systems herbeiführen kann, muss man das Ganze in seiner Gesamtheit verändern. Man geht also von dem gewünschten Verhalten des ganzen Systems aus und designt das System neu in einer Weise, die dieses gewünschte Verhalten hervorbringt. Neudesign bedeutet damit, dass man sich für eine Zukunft entscheidet und das System so gestaltet, dass es diese Zukunft produziert. (Die Beschreibung dieser Methode und ihre praktische Anwendung finden Sie im Buch „Redesigning Civilization, Wie erschaffen wir die westliche Zivilisation neu?“ von Alan P. Stern, das von Continentia Verlag herausgegeben wurde.)

Wir müssen dringend das holistische Denken lernen, üben und anwenden, wenn wir die Probleme unserer Welt lösen wollen!





Continentia Verlag Wiesbaden   •   Bücher für eine harmonische Welt