Das Göttliche im Menschen
Ein Buch für Menschen, die sich auf den Weg der Suche nach dem Selbst gemacht haben.
Auf der Suche nach dem Göttlichen im Menschen
In einer Zeit, in der Geld und Macht den Menschen aus dem Zentrum des gesellschaftlichen und zivilisatorischen Fortschritts verdrängt haben, in der Konformität und Konsum zur Freiheit umdefiniert werden, in der Unterhaltung und Reichtum als Lebensziele gelten, kommen aus dem Orient Stimmen über die grundlegende Göttlichkeit des Menschen, über das Ideal der humanen Entwicklung. Diese Stimmen treten außerdem für Anstrengung, Pflichterfüllung und selbstbestimmten Verzicht ein. Wir sollten diesen Botschaftern der jahrtausendealten Weisheit des Ostens zuhören. Und wir sollten ihnen dankbar sein, dass sie diese Weisheit mit uns teilen. Sie kann uns dabei helfen, aus der Sackgasse des Geldes und der Trivialität herauszukommen.
Eine solche Stimme ist die von Swami Vivekananda und seinen Schülern und Nachfolgern, die seit mehr als hundert Jahren in Nordamerika und im restlichen Westen lehren und arbeiten. Swami Ashokananda war einer von ihnen. Er leitete von 1932 bis zu seinem Tod im Jahr 1969 die Vedanta-Gesellschaft von Nordkalifornien.
Er war nicht nur ein außergewöhnlicher Intellektueller, sondern auch ein mitfühlender Mönch und spiritueller Lehrer. Das Buch umfasst einige seiner wichtigsten Vorträge und Texte und ist eine Schatztruhe für alle, die sich für die Vedanta-Philosophie und praktische Spiritualität interessieren.
Über Swami Ashokananda

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Swami Ashokananda (1893–1969) war ein Mönch des Ramakrishna-Ordens. Nach seinem Universitätsabschluss in Kalkutta arbeitete er zunächst als Lehrer, bevor er 1920 dem Ramakrishna-Orden beitrat.
Von 1925 bis 1930 war er Herausgeber der englischsprachigen Monatszeitschrift „Prabuddha Bharata“ des Ordens. Seine Leitartikel wurden ausführlich debattiert, und der Autor wurde für seine Unabhängigkeit im Denken und seinen Mut, die eigene Meinung zu vertreten, berühmt. So diskutierte er beispielsweise mit Gandhi über dessen wirtschaftliche Vision für Indien und korrespondierte über mehrere Jahre mit Romain Rolland.
1931 verließ Swami Ashokananda Indien, um in der Vedanta-Gesellschaft von Nordkalifornien zu dienen, deren Leiter er von 1932 bis zu seinem Tod war. Unter seiner Leitung baute die Gesellschaft drei Zentren in San Francisco, Berkeley und Sacramento.
Swami Ashokananda war ein begabter Redner und weit über die Grenzen Kaliforniens hinaus bekannt. In seinen Vorträgen und Artikeln lehrte er die Vedanta-Philosophie und ihre praktische Anwendung im Leben heutiger Menschen im Westen. Diese wurden in zahlreichen Büchern in den USA und Indien veröffentlicht.
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