Scharfsinnige Analyse des grünen Kapitalismus
Adrienne Buller spürt den komplizierten Zusammenhängen zwischen finanzieller Macht, wirtschaftlicher Ungerechtigkeit und ökologischer Krise nach und entdeckt die Verzerrungen des marktzentrierten, neoliberalen Denkens, das über die Reaktionen der Regierungen und internationaler Institutionen auf die Klimakrise und die Naturzerstörung bestimmt.
Dieses Denken untergräbt unsere Fähigkeit, eine Zukunft zu gestalten, in der die Menschen und alles Leben gedeihen kann. Von der falschen Verlockung des „nachhaltigen Finanzwesens“ bis hin zur schleichenden Kommerzialisierung der Natur entschlüsselt Adrienne Buller die Logik einer globalen Umweltpolitik, die auf der Schaffung neuer Profitmöglichkeiten beruht – sie ist zumindest eine herauszögernde Ablenkung, schlimmstenfalls aber eine absichtliche Täuschung.
Ehrlich und optimistisch zugleich fragt „Der Wert eines Wales“ uns angesichts einer beispiellosen Krise, was uns wirklich wichtig ist.
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